Social Media Marketing für SaaS: So zeigst du dein Produkt jeden Tag

Von · Veröffentlicht 6. November 2026

Social Media Marketing für SaaS: So zeigst du dein Produkt jeden Tag

Social Media Marketing für SaaS heißt: Du zeigst dein echtes Produkt regelmäßig in kurzen Formaten und führst Interessierte zu Trial oder Demo. Am besten tragen Walkthrough-Videos, Tutorial-Karussells und ein neuer Hook pro Feature. Wichtiger als die perfekte Strategie ist ein Rhythmus, den dein Team wirklich durchhält.

Die meisten Leitfäden bleiben bei Buyer Personas und Statistik-Listen stehen. Hier geht es um den Alltag: welcher Kanal zu welchem Ziel passt, wie aus einem Feature jeden Tag ein neuer Post wird und wie ein kleines Team das ohne eigenen Videodreh schafft. Wie das für Software konkret aussieht, zeigt dir auch unsere Seite zu Social-Media-Content für SaaS.

Am Ende hast du eine Hook-Matrix, einen Wochenplan, einen einfachen Funnel zum Trial und einen Startplan für die ersten sieben Tage.

Das Wichtigste in Kürze

Fünf Punkte tragen diesen ganzen Guide. Jeder wird weiter unten ausführlich erklärt.

  • Software ist unsichtbar, also zeigst du Bildschirm, Abläufe und Ergebnisse.
  • Zwei Kanäle, die regelmäßig laufen, bringen mehr als sechs halbherzige Profile.
  • Ein Feature pro Tag, ein neuer Hook pro Post: So reichen wenige Funktionen für Monate.
  • Ein Kommentar-Keyword mit automatischem DM-Link ist der kürzeste Weg vom Post zum Trial.
  • Plane so, dass der Rhythmus auch in stressigen Wochen hält, notfalls mit Automatisierung und Freigabe.

Warum funktioniert Social Media für SaaS anders?

Software kann man nicht anfassen und nicht in die Kamera halten. Dazu kommen Abos, längere Entscheidungswege und oft mehrere Leute, die mitreden. Social Media muss für SaaS deshalb das Produkt sichtbar machen und über Zeit Vertrauen aufbauen.

Ein Shop postet ein Produktfoto, und jeder versteht es. Bei einer Buchhaltungssoftware sagt ein Logo mit Slogan gar nichts. Du musst den Moment zeigen, in dem das Tool ein Problem löst: den Klick, der eine lästige Aufgabe erledigt, oder den Bericht, der fertig auf dem Bildschirm steht.

Beim Abo geht die Arbeit nach dem Abschluss weiter. Kunden zahlen jeden Monat neu, und viele kennen nur einen Teil deiner Funktionen. Ein Tutorial-Karussell erreicht deshalb zwei Gruppen auf einmal: Leute, die dich noch nicht kennen, und Nutzer, die ein Feature noch nie ausprobiert haben.

Und dann der Wettbewerb. In fast jeder Kategorie gibt es Tools, die auf dem Papier gleich klingen. Wer Oberfläche, Abläufe und Tonfall regelmäßig zeigt, wird wiedererkannt. In einer Vergleichstabelle passiert das nie.

Welche Ziele kann Social Media für ein SaaS-Unternehmen erfüllen?

Social Media kann für SaaS Bekanntheit aufbauen, Besucher zu Trial oder Demo führen und bestehende Nutzer weiterbilden. Wähl zum Start ein Hauptziel. Sonst misst du alles und lernst nichts.

Bekanntheit ist das typische Startziel für junge Produkte. Dann zählen Aufrufe und Wiedererkennung, und kurze Videos sind dein wichtigstes Format. Sobald Menschen dich kennen, rücken Trials und Demos nach vorn. Jetzt zählen Profilbesuche, Link-Klicks und Anmeldungen. Für zahlende Kunden geht es um Aktivierung: Tutorials zu einzelnen Features helfen ihnen, im Produkt anzukommen, und sparen dir Supportfragen.

Formulier dein Ziel so, dass du es prüfen kannst. Das SMART-Schema hilft: spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminiert. Ein brauchbares Beispiel: Bis Quartalsende posten wir jeden Werktag auf Instagram und LinkedIn und messen pro Woche die Link-Klicks zur Trial-Seite. Die Zielzahl leitest du aus deinen eigenen bisherigen Werten ab. Eine Benchmark aus irgendeinem Blogartikel sagt über dein Produkt wenig.

Welche Plattformen lohnen sich für SaaS?

Für B2B-SaaS ist LinkedIn meist der wichtigste Kanal, weil dort Entscheider und Fachleute unterwegs sind. Für Reichweite sind TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts stärker. Starte mit einem B2B-Kanal und einem Reichweiten-Kanal statt mit allen gleichzeitig.

Der häufigste Fehler ist der Anspruch, überall zu sein. Am Ende bekommt jedes Profil alle paar Wochen einen Post, und keines wächst. Zwei Kanäle mit festem Rhythmus sind besser. Läuft ein Format gut, überträgst du es: Ein vertikales Video passt auf TikTok, Reels und Shorts gleichermaßen.

Die Tabelle ist eine Orientierung. Ein Tool für Kreative kann auf Pinterest gut aufgehoben sein, ein Entwickler-Tool eher auf YouTube. Die letzte Spalte zeigt ehrlich, welche Kanäle Bravio abdeckt. X/Twitter und Threads gehören nicht dazu. Wenn deine Entwickler-Community dort lebt, brauchst du für diese Kanäle einen eigenen Ablauf.

PlattformStärke für SaaSPassende FormatePriorisieren, wennVon Bravio bespielt
LinkedInEntscheider, Fachpublikum, Gründer-ProfileTextposts, Bilder, kurze Videosdu B2B verkaufst und lange Verkaufszyklen hastJa, persönliche Profile und Unternehmensseiten
InstagramReichweite über Reels, Funnel über Kommentar und DMReels, Karussells, Bilder, Storiesdu KMU, Selbstständige oder Kreative ansprichstJa, inklusive Stories und Auto-DMs
TikTokReichweite über Empfehlungen, auch ohne viele FollowerKurze Videos, Foto-Postsdein Produkt sich in Sekunden zeigen lässtJa, Videos und Foto-Posts
YouTube ShortsReichweite plus Suche nach LösungenKurze vertikale Videosdeine Zielgruppe nach Tutorials suchtJa, nur Videos (Pläne mit Video)
FacebookKlassische Betriebe, GruppenPosts, Reels, Storiesdeine Kunden eher traditionelle Firmen sindJa
PinterestLanglebige Pins, Suche nach VorlagenPinsdein Tool Design, Planung oder Content betrifftJa
X / ThreadsTech- und Entwickler-CommunityKurze TextpostsGründer dort schon eine Community habenNein

Welche Inhalte funktionieren für Software?

Am besten funktionieren Inhalte, die das echte Produkt in Aktion zeigen: Walkthrough-Videos, Schritt-für-Schritt-Karussells und kurze Clips, die altes Problem und neue Lösung gegenüberstellen. Werbesprüche ohne Oberfläche gehen unter. Wer deinen Screen sieht, versteht dein Tool schneller als jemand, der eine Featureliste liest.

Das Bild zeigt den ersten Frame eines YouTube Shorts, den Bravio für eine SEO-App erstellt hat. Eine KI-Präsentatorin führt durch die echte App auf dem Bildschirm. So bekommt ein Software-Produkt ein Gesicht, ohne dass jemand aus deinem Team vor die Kamera muss.

Die folgenden Formate kannst du mit jedem Feature kombinieren. Erfundene Erfolgsgeschichten gehören nicht dazu. Echte Anwendungsfälle zeigst du nur mit Erlaubnis echter Kunden.

  • Walkthrough-Video: Ein Ablauf von Anfang bis Ende, etwa vom leeren Dashboard bis zum fertigen Bericht.
  • Tutorial-Karussell: Ein Workflow in wenigen Folien, gut zum Speichern auf Instagram.
  • Problem-Lösung-Clip: Erst der nervige alte Weg, dann der kurze neue mit deinem Tool.
  • Feature-Spotlight: Ein Feature, ein Nutzen, ein klarer Satz.
  • Fehler-Post: Typische Fehler bei einer Aufgabe, die dein Tool vermeidet.
  • Präsentator-Clip im UGC-Stil: Eine Person spricht in die Kamera und zeigt dabei die App.
  • Gründer-Post: Warum ihr ein Feature gebaut habt und was ihr dabei gelernt habt, stark auf LinkedIn.
Erster Frame eines YouTube Shorts für eine SEO-App: Eine KI-Präsentatorin zeigt die echte App auf dem Bildschirm
Erster Frame eines YouTube Shorts für eine SEO-App: Eine KI-Präsentatorin zeigt die echte App auf dem Bildschirm

Wie zeigst du dein Produkt ohne eigene Videoproduktion?

Du brauchst für SaaS-Content kein Studio. Bildschirmaufnahmen deines Produkts sind die wichtigste Zutat, und mit Untertiteln, Text und Stimme werden daraus fertige Clips. Für ein Gesicht filmst du dich selbst oder arbeitest mit KI-Präsentatoren.

Der klassische Weg: Jemand im Team nimmt einen Ablauf auf, schneidet ihn kurz, setzt Untertitel und schreibt eine Caption. Das geht. Es frisst aber pro Video Zeit, und nach ein paar Wochen bleibt es liegen, weil Release und Support wichtiger sind.

Bravio nimmt für SaaS die öffentlich sichtbaren Teile deines Produkts auf dem Bildschirm auf und macht daraus Walkthrough-Videos und Schritt-für-Schritt-Tutorial-Karussells. Für Clips mit Gesicht gibt es 14 vorgefertigte KI-Präsentatoren mit natürlich klingenden Stimmen. Du kannst sie rotieren lassen oder eine Person festlegen, damit in jedem Video dasselbe Gesicht auftaucht. Für Bereiche hinter dem Login lädst du eigene Bildschirmaufnahmen und Produktclips hoch. Eigene Gesichter lassen sich nicht hochladen, es bleibt bei den vorgefertigten Präsentatoren.

Egal welcher Weg: Die ersten ein bis zwei Sekunden zeigen ein Problem oder ein Ergebnis. Dein Logo hat dort nichts verloren. Wie solche Clips fertig aussehen, siehst du in den Beispielen für KI-Reels, TikToks und Shorts.

Wie planst du Hooks pro Feature, damit sich der Feed nicht wiederholt?

Plane so: Jeden Tag steht ein anderes Feature im Fokus, und jedes Feature bekommt bei jeder Wiederholung einen neuen Hook. Aus wenigen Kernfunktionen wird so ein Feed, der nicht langweilt. Das Werkzeug dafür ist eine einfache Matrix aus Features und Hook-Typen.

Dasselbe Feature jede Woche mit demselben Satz verliert Zuschauer. Dasselbe Feature einmal als Problem, einmal als Vergleich und einmal als Fehler-Post bleibt interessant, und du musst nichts Neues erfinden. Bravio plant nach genau diesem Prinzip: jeden Tag ein anderes Produkt oder Feature mit einem neuen Hook.

So baust du die Matrix: Schreib deine wichtigsten Features untereinander und die Hook-Typen nebeneinander. Mit acht Features und sechs Hook-Typen hast du 48 Kombinationen. Bei einem Post pro Werktag reicht das knapp zehn Wochen, bevor sich eine Kombination wiederholt. Die Tabelle zeigt die Hook-Typen an einem fiktiven Rechnungstool.

Jeder Hook muss stimmen. Versprich keine Zeitersparnis, die du nicht belegen kannst, und keine Funktion, die erst auf der Roadmap steht. Ein Hook, der enttäuscht, kostet dich genau die Trial-Nutzer, die du gerade gewonnen hast.

Hook-TypBeispiel (fiktives Rechnungstool)Passendes Format
ProblemDu schreibst Rechnungen noch in Word?Problem-Lösung-Clip
Ergebnis zuerstSo sieht eine Rechnung aus, die sich selbst verschicktWalkthrough-Video
VergleichAlter Weg, neuer Weg: Mahnung schreibenKarussell
Fehler3 Fehler, wegen denen Kunden zu spät zahlenTutorial-Karussell
POVPOV: Monatsende, und die Buchhaltung ist schon fertigPräsentator-Clip
FrageWie viele offene Rechnungen hast du gerade?Bild-Post mit Frage in der Caption

Was gehört in ein tägliches Content-Set?

Ein gutes Tagesset besteht aus wenigen Teilen, die zusammen deine Kanäle abdecken: Bilder, ein Karussell und ein kurzes vertikales Video. Alle drei erzählen dasselbe Feature aus leicht anderem Blickwinkel. Jedes Teil bekommt eine eigene Caption pro Plattform.

Die Rollen sind klar verteilt, das ist ein allgemeiner Erfahrungswert. Das Video holt Reichweite auf TikTok, Reels und Shorts. Das Karussell erklärt und wird gespeichert. Die Bilder füllen Feed-Posts und halten das Feature sichtbar.

Bei Bravio besteht ein Tagesset aus zwei Produktbildern und einem vierteiligen Karussell. Growth und Agency legen jeden Tag ein kurzes Video dazu, Starter 12 Videos im Monat, Lite bleibt bei Bildern und Karussells. Zu jedem Teil gibt es Captions und Hashtags pro Plattform und einen ersten Kommentar deiner Marke. Das Bild zeigt, wie ein Monat für eine Hautpflege-Marke aussieht. Für Software kommen Walkthroughs und Tutorials aus deinem Produkt dazu.

So könnte ein Tag für ein fiktives Rechnungstool aussehen. Feature: automatische Zahlungserinnerung. Die zwei Bilder zeigen die Einstellung und das Ergebnis. Das Karussell geht in vier Folien durch Problem, Einstellung, Versand und Ergebnis. Das Video ist ein Walkthrough mit Präsentatorin und dem Hook „Du schreibst Mahnungen noch von Hand?“, am Ende mit „Kommentiere ERINNERUNG für den Link“.

Kopier Captions nicht einfach überall hin. Auf LinkedIn darf es sachlicher und länger sein, auf TikTok reicht oft ein Satz. Die Grenzen prüfst du schnell mit dem kostenlosen Caption-Längen-Checker für Instagram, TikTok und LinkedIn.

Ein Monat Bravio-Content für eine Hautpflege-Marke: viele gestaltete Posts und Karussell-Folien mit dem Status Creating content, 90 pieces
Ein Monat Bravio-Content für eine Hautpflege-Marke: viele gestaltete Posts und Karussell-Folien mit dem Status Creating content, 90 pieces

Wie sieht ein konkreter Wochenplan für SaaS aus?

Ein Wochenplan verbindet pro Tag ein Feature, ein Format, einen Hook und einen Call-to-Action. Werktags zeigst du Produkt und Nutzen, am Wochenende darf es leichter sein. Die Vorlage füllst du mit deinen eigenen Features.

Der Plan geht von fünf Kernfeatures aus und wechselt die Hook-Typen, damit sich nichts doppelt. In der Folgewoche rotierst du: Feature A bekommt dann den Fehler-Hook statt Ergebnis zuerst. Nach ein paar Wochen siehst du, welche Kombinationen Aufrufe bringen und welche Klicks. Die Gewinner kommen öfter dran.

TagFeatureFormatHook-TypCall-to-Action
MontagFeature A (Kernnutzen)Walkthrough-VideoErgebnis zuerstKommentiere TRIAL für den Link
DienstagFeature BTutorial-KarussellFehlerSpeichern für später
MittwochFeature CProblem-Lösung-ClipProblemLink in Bio
DonnerstagFeature DPräsentator-ClipPOVKommentiere DEMO für den Link
FreitagFeature EVergleichs-KarussellVergleichFrage in der Caption
SamstagFeature A (Detail)Bild-PostFrageAntwort in den Kommentaren
SonntagTeam oder LernmomentGründer-Post auf LinkedInEinblickDiskussion in den Kommentaren

Vom Post zum Trial: Wie führt Social Media zu Anmeldungen?

Der kürzeste Weg vom Post zum Trial ist ein Kommentar-Keyword: Im Video oder Karussell steht, welches Wort Interessierte kommentieren sollen, und sie bekommen den Link per DM. Niemand muss erst zum Profil und zum Link in der Bio. Jeder Kommentar ist gleichzeitig Interaktion mit deinem Post.

Bei Bravio läuft das auf Instagram ohne Einrichtung. Videos und Karussells, die zum Kommentieren eines Keywords auffordern, werden etwa eine Woche lang beobachtet. Wer das Keyword kommentiert, bekommt eine DM mit deinem Website-Link, in der Sprache des Posts. Das klappt im manuellen und im automatischen Modus.

Unabhängig vom Tool helfen ein paar einfache Regeln, damit aus Kommentaren auch Anmeldungen werden.

  • Wähl ein kurzes, eindeutiges Keyword wie TRIAL oder DEMO, das zum Post passt.
  • Nenn das Keyword im Post selbst und noch einmal in der Caption.
  • Schick Leute auf eine passende Zielseite, etwa die Trial-Anmeldung oder das Tutorial zum gezeigten Feature.
  • Häng UTM-Parameter an Links, die du selbst setzt, damit deine Webanalyse Social-Besuche zuordnen kann.
  • Biete etwas Konkretes an, zum Beispiel eine Vorlage oder Checkliste zum Feature.

Wie schafft ein kleines Team tägliche Posts?

Ein kleines Team schafft tägliche Posts nur mit Arbeitsteilung oder Automatisierung: manuell, halbautomatisch mit einem Planungstool oder mit einem Tool, das auch den Content erstellt. Der Engpass liegt fast immer bei Briefing, Planung und Produktion. Das Posten selbst dauert Sekunden.

Manuell machst du alles selbst, von der Idee bis zum Posten. Du hast volle Kontrolle, aber in Startups reißt der Rhythmus oft nach wenigen Wochen ab. Halbautomatisch produzierst du selbst und planst mit Tools wie Buffer oder Hootsuite vor. Das spart das tägliche Einloggen, die Produktion bleibt bei dir.

Die dritte Variante erstellt auch die Inhalte. Bravio liest deine Website einmal ein, also Produkte, Angebote, Zielgruppe und Tonalität, und nutzt nur, was dort steht. Briefing, Kickoff-Call und Marken-Workbook fallen weg, und genau daran scheitern die meisten kleinen Teams. Mehr dazu unter Social Media Automation, die auch den Content erstellt. Einen Scheduler für selbst hochgeladene Inhalte gibt es dort nicht.

Wenn dich erst mal nur das Vorplanen interessiert, beantwortet der Artikel Kann man Instagram-Posts automatisieren? die Grundlagen.

WegWas du selbst machstVorteilRisiko
ManuellIdeen, Aufnahmen, Schnitt, Captions, PostenVolle KontrolleRhythmus bricht ab, sobald es stressig wird
Halbautomatisch (Planungstool)Ideen, Produktion, CaptionsKein tägliches EinloggenProduktion bleibt der Engpass
Automatisch mit Content-ErstellungFreigabe und KorrekturenTäglicher Content ohne BriefingWebsite und Markenprofil müssen aktuell sein

KI-Content kennzeichnen und freigeben: Worauf musst du achten?

KI-generierte Inhalte sind auf TikTok, Instagram und YouTube erlaubt, wenn du sie offenlegst. TikTok und YouTube verlangen ein Label für realistisch wirkende KI-Medien, etwa Videos mit KI-Präsentatoren. Dazu brauchst du eine interne Freigabe, damit keine falsche Produktaussage online geht.

Die Regeln stehen in den offiziellen Hilfeseiten: TikTok erklärt in den Richtlinien zu KI-generierten Inhalten, wann ein Label nötig ist, YouTube beschreibt die Offenlegung veränderter oder synthetischer Inhalte. Gekennzeichneter KI-Content folgt danach denselben Regeln wie jeder andere Post.

Bravio setzt das Label automatisch, wenn es auf TikTok und YouTube postet. Neue Marken starten im manuellen Modus, und nichts geht live, bevor du auf Publish drückst. Passt ein Teil nicht, forderst du mit einer kurzen Notiz eine neue Version an, dafür gibt es je nach Plan 15 bis 150 Redo-Credits im Monat.

Bei SaaS ist das größte Risiko selten ein schwaches Bild. Gefährlicher ist eine falsche Aussage über Funktionen, Preise oder Integrationen. Ein einfacher Freigabe-Ablauf hält das klein.

  • Neue Kanäle laufen zuerst mit Freigabe, nichts geht ungeprüft live.
  • Prüf jeden Post gegen den aktuellen Stand von Funktionen und Preisen.
  • Ändert sich etwas am Produkt, passt du zuerst die Website an, denn sie ist die Faktenbasis.
  • Fehlerhafte Posts lässt du neu erstellen, statt sie mit Bauchschmerzen zu veröffentlichen.
  • Auf automatisches Posten wechselst du erst, wenn die Freigaben über Wochen kaum Korrekturen brauchen.

Wie misst du den Erfolg von Social Media für SaaS?

Miss die Kennzahlen, die zu deinem Hauptziel passen: für Bekanntheit Aufrufe und Reichweite, für Trials Link-Klicks und Anmeldungen aus Social. Likes allein sagen wenig darüber, ob dein SaaS davon profitiert. Der wichtigste Schritt ist, Social-Traffic in deiner Webanalyse eindeutig zuzuordnen.

Ein ehrlicher Hinweis: Bravio hat kein eigenes Analytics-Dashboard. Die Zahlen holst du aus den Statistiken der Plattformen, aus deiner Webanalyse und aus deinem Produkt oder CRM. Trag dir einen festen Termin pro Woche ein und vergleich die Hook-Typen miteinander.

  • Aufrufe pro Hook-Typ zeigen, was Aufmerksamkeit bekommt.
  • Speicherungen und Shares zeigen, ob Tutorials als nützlich empfunden werden.
  • Profilbesuche zeigen, ob Menschen mehr über dich wissen wollen.
  • Kommentare mit Keyword messen direkt das Interesse an deinem Angebot.
  • Link-Klicks mit UTM-Parametern verbinden Posts mit Website-Besuchen.
  • Trials und Demos aus Social sind die Zahl, die am Ende zählt.

Was kostet Social Media für SaaS, und wie startest du in einer Woche?

Selbst machen kostet vor allem Teamzeit, Agenturen und Freelancer meist ein festes Monatshonorar, und Tools mit Content-Erstellung liegen dazwischen. Für kleine SaaS-Teams ist ein Tool plus eine Person, die freigibt, oft der realistischste Start. Ein funktionierendes Setup steht in einer Woche.

Zur Einordnung die Bravio-Pläne, abgerechnet in US-Dollar pro Monat. Bei jährlicher Zahlung zahlst du 10 Monate und bekommst 12. Website-Scan und Markenprofil siehst du vorab kostenlos und ohne Kreditkarte, einen Gratis-Plan für Content gibt es nicht. Alle Details stehen auf der Seite Bravio Preise.

Für die erste Woche reicht dieser Ablauf, egal ob du mit einem Tool oder von Hand startest.

  • Tag 1: Hauptziel festlegen und zwei Plattformen wählen, eine für B2B und eine für Reichweite.
  • Tag 2: Kernfeatures auflisten und die Matrix mit sechs Hook-Typen anlegen.
  • Tag 3: Website prüfen, denn Funktionen, Preise und Zielgruppe dort sind die Basis für deinen Content.
  • Tag 4: Erstes Set erstellen oder erstellen lassen, mit Walkthrough-Video, Tutorial-Karussell und zwei Bildern.
  • Tag 5: Zielseite für Trials vorbereiten, UTM-Links anlegen und ein Kommentar-Keyword festlegen.
  • Tag 6: Konten verbinden, mit Freigabe starten und die ersten Posts veröffentlichen.
  • Tag 7: Wochenplan für vier Wochen füllen und den wöchentlichen Auswertungstermin eintragen.
PlanPreis pro MonatMarkenProduktbilderKarussellsKurze Videos
Lite49 $16030keine
Starter99 $1603012
Growth199 $1603030, eines pro Tag
Agency549 $31809090, eines pro Tag und Marke

Fragen

Welche Plattform ist für SaaS am wichtigsten?
Für B2B-SaaS ist LinkedIn meist der wichtigste Kanal, weil dort Entscheider und Fachleute aktiv sind. Für Reichweite eignen sich TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts besser. Starte mit einem B2B-Kanal und einem Reichweiten-Kanal.
Wie oft sollte ein SaaS-Unternehmen auf Social Media posten?
Eine offizielle Zahl dafür gibt es nicht. Wichtiger als die genaue Frequenz ist ein Rhythmus, den du über Monate hältst. Mit einer Hook-Matrix aus Features und Hook-Typen hast du genug Stoff für einen Post pro Werktag.
Welche Inhalte funktionieren für Software am besten?
Am besten funktionieren Inhalte, die das echte Produkt zeigen: Walkthrough-Videos, Schritt-für-Schritt-Tutorial-Karussells und Problem-Lösung-Clips. Jedes Feature bekommt bei jeder Wiederholung einen neuen Hook, damit sich der Feed nicht wiederholt.
Wie bekomme ich über Social Media mehr Trials für mein SaaS?
Ein einfacher Weg ist ein Kommentar-Keyword auf Instagram: Wer das Wort kommentiert, bekommt automatisch einen Link per DM. Verlinke eine passende Zielseite statt der Startseite. Mit UTM-Parametern siehst du in deiner Webanalyse, welche Posts Anmeldungen bringen.
Muss ich KI-generierten Social-Media-Content kennzeichnen?
Ja, TikTok und YouTube verlangen ein Label für realistisch wirkende KI-Inhalte, etwa Videos mit KI-Präsentatoren. Gekennzeichnete KI-Inhalte gelten danach wie jeder andere Post. Prüf jeden Post außerdem inhaltlich, bevor er live geht.
Brauche ich für SaaS-Videos eine eigene Videoproduktion?
Nein. Bildschirmaufnahmen deines Produkts mit Untertiteln reichen für Walkthroughs und Tutorials. Für Clips mit Gesicht kannst du dich selbst filmen oder vorgefertigte KI-Präsentatoren nutzen, wie die 14 Präsentatoren in Bravio.
Kann ich Posts vor der Veröffentlichung freigeben?
Bei Bravio starten neue Marken im manuellen Modus, und nichts wird gepostet, bevor du auf Publish drückst. Später kannst du auf automatisches Posten zur gewählten Uhrzeit wechseln und jederzeit zurückschalten.
Was kostet Bravio für SaaS-Unternehmen?
Bravio kostet 49 $ (Lite), 99 $ (Starter), 199 $ (Growth) oder 549 $ (Agency, 3 Marken) pro Monat. Bei jährlicher Zahlung zahlst du 10 Monate für 12. Website-Scan und Markenprofil sind vorab kostenlos und ohne Kreditkarte.

Quellen

  1. TikTok Hilfe: KI-generierte Inhalte
  2. YouTube Hilfe: Offenlegung veränderter oder synthetischer Inhalte